Laubfrösche

04.06.2001

Auried bei Laupen
Fotos: Tobias Züst

Konzert Erdkröte und Grasfrosch

10.06.2001

Hören Sie sich das Konzert einer Erdkröte oder eines Grasfrosches an!

Erdkröte     Grasfrosch
 
     

 

Adonisrose, Küchenschelle und Lichtblume

06.06.2001

Die Bilder wurden im Frühling im Wallis aufgenommen - auf einer Wanderung von Eischoll nach Turtmann.
Fotos: Kurt Lienhard

 

Amphibienwanderung im Hirzenfeld

31.05.2001

Bericht von Tobias Züst:

Am Samstag, dem 24. Februar stellte eine Gruppe von Freiwilligen des NVMs an der Radiostrasse einen Amphibienzaun auf, der die Frösche und Kröten, die aus dem Wald in den Weiher des Hirzenfelds wanderten, am überqueren der Strasse hindern sollte.

Die Gemeinde Münchenbuchsee hatte bei einem Umbau der Radiostrasse sogleich auch zwei Amphibientunnels eingebaut, welche die Amphibien sicher unter der Strasse durchführte. Der Zaun wurde so aufgebaut, dass sie zu den beiden Tunnels geleitet wurden.

Die Freiwilligen räumten auch noch stellenweise Holz aus dem Weg, welches der Sturm Lothar letztes Jahr hinterlassen hatte. Die Gemeinde stellte auch Warntafeln und Blinklichter zur Verfügung.

Es war nicht sicher, ob überhaupt eine normale Amphibienwanderung einsetzen würde, weil das Holz zum Teil ein unüberwindbares Hindernis darstellte.

 Es kamen zwar einige Amphibien, aber es funktionierte nicht alles wie geplant:

Der Zaun war eigentlich zu spät aufgebaut worden, da bereits an den Tagen zuvor einige Grasfrösche und Erdkröten überfahren wurden. Zudem war der Zaun nicht lange genug, da aufgrund der Hindernisse im Wald die Amphibien die Strasse auf einer breiteren Fläche überquerten, als in den früheren Jahren. Die Folge war, dass es besonders zu Beginn der Kontrollen mehrere überfahrene Kröten und Frösche gab.

Auch war der Zaun nicht unüberwindbar, denn viele Tiere wurden auf der falschen Seite des Zauns gefunden, und überlebten höchstwahrscheinlich nur dank den Freiwilligen des NVMs. Ein weiteres Problem war das Wetter. Da es im Frühling besonders viel regnete, wurden die Tunnels überschwemmt, und waren so für die Amphibien nicht passierbar.

Das Gelände wurde jeden Tag am Abend von Gruppen des NVMs abgesucht und kontrolliert, wenn nicht das Wetter ohnehin zu schlecht für die Amphibien war. Schlussendlich war aber das Resultat ermutigend: Es wurden über 100 Amphibien gerettet, die zumindest teilweise auch die Tunnels benutzt hatten. Die Zahl der überfahrenen hielt sich in Grenzen und überschritt vermutlich nicht dreissig Tote. Obwohl also die Tunnels noch nicht einwandfrei funktionieren, sind sie ein Erfolg.