Fotos: Sabine Schütz

 

Wir haben die Welt nicht von unseren Vorfahren geerbt,
sondern von unseren Kindern geliehen!

 

Der neuste Rundbrief und der Bericht vom Amphibien-Bildervortrag sind online!

Titelblild Rundbrief 2018-3Hier gehts zur Rundbrief Ausgabe 2018-3...  
Amphibien-Schild

 

 

                                                     

 

                                                 ... und hier zum Bericht über den Bildervortrag "Amphibien in Münchenbuchsee".

 

Persönlich aktiv tätig gegen das grosse Insektensterben!

Pflanzaktion von Kopfweiden im Garten und am Wasser

Text teilweise Auszug aus dem Merkblatt Kopfweiden von BirdLife Schweiz.

Kopfweiden sind schön anzusehen und ein traditionelles Element vieler Kulturlandschaften. Die Weidenruten wurden von der Bronzezeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts v.a. zum Binden und Flechten genutzt. Heute meist ersetzt durch Kunststoff. Gleichzeitig bieten Kopfweiden einen vielfältigen Lebensraum auf kleiner Fläche: Bienenweide im frühen Jahr, Nischen für Höhlen bewohnende Vögel und Fledermäuse sowie Nahrung für rund Tausend Insekten. Bestehende Kopfweiden erhalten und wieder pflegen, ist ebenso sinnvoll wie das Pflanzen neuer Exemplare. Ohne grossen Aufwand und Hilfsmittel können diese Kleinstrukturen wieder die Landschaft und den Siedlungsraum bereichern.

Der Aufwand für die Pflege und Schnitt ist bescheiden und wir zeigen Ihnen wie dies gemacht wird. Details dazu im Merkblatt von BirdLife oder gerne bei Interesse weitere Infos dazu.

Wer möchte in seinem Garten eine Kopfweide pflanzen? Geringer Platzbedarf.

Oder wer kennt sonnige Standorte dazu an einem Bach oder Teich?

Melden Sie sich bitte bei Erich Lang (031 869 31 38 oder erich.lang (a) quick-line.ch, damit wir Ihnen möglichst ein passendes Weiden Steckholz organisieren können. Deren Anzahl ist beschränkt und die Zuteilung erfolgt nach Reihenfolge der Reservation. Idealer Zeitpunkt zur Pflanzung ist der Spätwinter.

 
Kopfweide   Kopfweide   Kopfweide

Junge Kopfweiden im Golfpark, alte Kopfweiden am Dorfbach in Buchsi

Kopfweide              Kopfweide

Garten Familie Lang-Henry: Weidenblüten als Bienenweide, Moschusbock                                                                   Fotos: Erich Lang

 

Wir suchen 2 neue Vorstandsmitglieder

Ein Engagement im Vorstand beinhaltet:

  • 3- 4 Sitzungen pro Jahr
  • Den persönlichen Möglichkeiten entsprechendes Engagement und Mithilfe bei Tätigkeiten.

Insbesondere zu folgenden Tätigkeiten suchen wir Personen:

  • Organisation der Signalisation der Amphibienwanderung am Laupenackerweg (beim Tamoil Tanklager) und an der Radiostrasse
  • Koordination und Statistikführung der Amphibienwanderung von Seiten NVM an der Kirchlindachstrasse in Zollikofen
  • Mitwirkung in der Schwalbengruppe
  • Fledermausschutz

Zu allen Aktivitäten erhalten Sie eine Einführung.

Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich bitte bei einem Vorstandsmitglied. Wir freuen uns über jede Unterstützung!


 

Unsere nächsten Anlässe oder solche, die wir empfehlen - wir freuen uns auf Sie!

Montag, 14. Januar 2019

19.30 Kirchgemeindehaus Münchenbuchsee

Bildervortrag: Perle Sibiriens - der Baikalsee

Tiefster und ältester Süsswassersee der Welt

Elvira Stöckli, Kassierin NVM, die russisch spricht

Baikalsee

Der Vortrag gibt Eindrücke in Ziele und Ausflüge rund um den Baikalsee: Nationalparks und Schutzgebiete, Transsibirische Eisenbahn und vieles mehr.

Der Vorstand lädt interessierte Personen herzlich ein. Eintritt frei

 

Jahresbericht 2018 Mauersegler-Gruppe

Bei der Aufnahme im Juli konnten Stefan Maurer und Jean-Claude Henry über 70 Jungvögel zählen und bei der Schliessung der Fluglöcher im November haben Sie keinen einzigen Totvogel gefunden, was auf ein Superjahr für die Mauersegler schliessen lässt. Auch wenn es während der Brutzeit sehr trocken war, scheinen die Vögel genügend Nahrung für ihre Jungen gefunden zu haben. Etwas beunruhigend ist, dass wir wieder mehrere Mauerseglerlausfliegen in den Kasten vorgefunden haben. Wir haben diesbezüglich schon mit Lisbeth Lobsiger (Tierärztin und NVM-Mitglied) Kontakt aufgenommen und Massnahmen eingeleitet.

Fazit 2018:

  • 70-80 Jungvögel haben die Brutzeit überstanden und sind ausgeflogen.
  • 9 Eier wurden nicht ausgebrütet.
  • 5 Kasten wurden nicht benutzt.   

Bericht: Stefan Maurer

Mauersegler   Mauersegler

 

Jahresbericht 2018 Neophyten-Gruppe

Im Bestreben, das Gemeindegebiet von Münchenbuchsee möglichst neophytenfrei zu halten, haben die neun Mitglieder der Neophyten-Arbeitsgruppe 80 Stunden freiwillige Arbeit geleistet. Dabei haben sie rund 3‘700 kanadische Goldruten, 20‘500 Einjähriges Berufkraut, 230 Japanischen Staudenknöterich, 22 Sommerflieder und 10 Riesenbärenklau, insgesamt rund 24‘500 Pflanzen entweder ausgerissen, ausgegraben oder vereinzelt abgeschnitten. Unterstützt wurde die Arbeitsgruppe durch den Werkhof, der auf Anfrage die Pflanzen entsorgte.

Auf Wiesen und Äckern findet man nur vereinzelt Einjähriges Berufskraut und praktisch keine Goldruten. Problembereiche sind Waldwege im Bärenriedwald, das Flachdach und die nähere Umgebung des Riedlischulhauses, der Kiesplatz beim Sportplatz Hirzenfeld (4‘250 Stück Einjähriges Berufskraut) die Grasfläche beim Bahnhof Münchenbuchsee, Bahndämme, der Buchsiwald (Seite Zürichstrasse), das Gebiet um den Kreisel beim McDonald, einige Bereiche in der Allmend, vereinzelt Privatgrundstücke und illegale Pflanzendeponien im Wald.

Ein grosses Problem war der Spielplatz an der Talstrasse. Der Leiter Werkhof konnte die Liegenschaftsbesitzer veranlassen, den Platz zu sanieren.

 

Auf dem Gerüst-Lagerplatz am Aegelseeweg hat sich nach den intensiven Bekämpfungsmassnahmen im letzten Jahr der Bestand an Einjährigem Berufkraut und Goldruten stark vermindert.
Die Besitzer privater Liegenschaften sind in der Regel kooperativ, sie schneiden zum Beispiel die Goldruten im Herbst ab, graben sie gleich aus oder sind bereit, an Stellen wo das Berufkraut wuchert, andere Pflanzen zu setzen. Dies trifft aber nicht auf den Sommerflieder zu.
Mitgeholfen zur verbesserten Kenntnis über unerwünschte Pflanzen haben wahrscheinlich auch die Artikel im Buchsi Info, im NVM-Rundbrief und dem Fraubrunner Anzeiger sowie Infos auf der Homepage des NVM.
Aus Kapazitätsmangel konnte das Industriegebiet / die Industriestrasse östlich der Bahnlinie und vereinzelte weitere Standorte auf dem Gemeindegebiet nicht bearbeitet werden.
Für eine erfolgreiche Neophytenbekämpfung ist es unabdingbar, dass die Pflanzen mehrmals jährlich und kontinuierlich ausgerissen oder bei Goldruten ausgegraben werden.
Wir danken den Arbeitsgruppenmitgliedern für den grossen Einsatz und dem Werkhof für die Unterstützung.

Bericht: Charlotte Bühlmann

 

Landwirtschaftliche Produkte

direkt vom Bauernhof in Münchenbuchsee und Diemerswil

Hier können Sie die Liste (Juni 2017) herunterladen. Es freut uns, wenn Sie die lokalen Produkte berücksichtigen!

 

Biodiversität auf dem Schulareal

Pascal König weist mit diesem Link auf einen Anlass für Lehrerinnen und Lehrer zum Bau von Kleinstrukturen mit der Schulklasse hin.